KI:KUBE

Branche · Gesundheitswesen

KI in Klinik und MVZ, ohne Patientendaten in die Cloud zu geben.

Patientenakten, Befunde, Arztbriefe sind doppelt geschützt: § 203 StGB plus DSGVO-Sondervorschriften. Cloud-KI ist hier kaum rechtssicher einsetzbar. KI:KUBE arbeitet im KIS-Netz, ohne Outbound.

Ausgangslage

§ 203 StGB + DSGVO Art. 9

Gesundheitsdaten gehören zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Die Verarbeitung in einer US-Cloud verlangt entweder explizite Einwilligung des Patienten (im Klinikalltag unrealistisch) oder eine spezialgesetzliche Erlaubnis (gibt es nicht). KI:KUBE entschärft das, weil die Verarbeitung lokal bleibt.

Use Cases

Drei typische Anwendungen

Konkret, mit messbarem Effekt: keine Demo-Beispiele, sondern Routinen aus dem Alltag.

01

Arztbrief-Entwurf aus strukturierten Befunden

Befunde, Diagnosen, Medikamentenliste rein: Erstentwurf des Arztbriefs raus. Ärztliche Endkontrolle bleibt Pflicht, der ärztliche Schreibaufwand kann sich deutlich reduzieren.

02

Akten-RAG für Verlaufsanfragen

'Welche Patienten mit Diagnose X haben unter Therapie Y Nebenwirkung Z gezeigt?', Antwort aus dem eigenen Aktenbestand, ohne externe Datenfreigabe.

03

Codierungs-Vorschläge (ICD-10 / OPS)

Aus Freitext-Befunden Codierungs-Vorschläge ableiten: beschleunigt die Abrechnung, reduziert Kodier-Lücken.

Recht & Praxis

BSI-Grundschutz und KRITIS-Anforderungen

KI:KUBE lässt sich in BSI-Grundschutz-konforme Netz-Topologien integrieren (Segmentierung, dokumentiertes Patch-Regime, Audit-Logs). Für KRITIS-relevante Einrichtungen ein wesentlicher Vorteil gegenüber Cloud-Ansätzen, die strukturell nicht in die Sicherheitskonzepte passen.

Preis-Indikation

Hardware ab 29.900 €. Sinnvolle Erweiterungen: zweite Box als Hot-Standby (für 24/7-Verfügbarkeit), Schnittstellen zu KIS/PVS projektspezifisch.

Volle Preisübersicht →

FAQ

Gesundheitswesen: Häufige Fragen

Ist KI:KUBE als Medizinprodukt zugelassen?
Nein. KI:KUBE ist eine Allzweck-KI-Appliance. Wenn eine konkrete Anwendung (z.B. diagnoseunterstützend) als Medizinprodukt einzustufen wäre, läge die Verantwortung beim Betreiber/Hersteller dieser Anwendung, nicht bei der Hardware.
Welche KIS / PVS-Anbindungen gibt es?
Direktanbindungen sind nicht vorkonfiguriert, die meisten KIS-Systeme erlauben FHIR- oder HL7-Exporte. Auf Basis dieser Exporte arbeitet KI:KUBE problemlos. Spezifische Anbindung als Projekt klärbar.
Energieaufnahme, passt das in den Klinik-Serverraum?
Eine KI:KUBE liegt unter 0,9 kW unter Inferenz-Volllast (selbst in der größten Ausbaustufe; KI:KUBE 4 rund 0,6 kW, gemessen). 1× Schuko 16A genügt. Standard-19-Zoll-Rack (18 HE), USV-anschließbar. Kein Spezial-Kühlsystem nötig.

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